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Was Schrottwichtelgeschenke ausmacht

Das Kernprinzip: Das Geschenk ist absichtlich nutzlos, schräg oder überflüssig. Es soll nicht gefallen, sondern amüsieren. Wer es auspackt, weiß sofort, dass hier niemand etwas Ernsthaftes verschenkt hat.

Gute Schrottgeschenke haben eine Idee. Sie sind nicht einfach nur schlecht, sondern lustig schlecht: schräg im Aussehen, rätselhaft im Zweck, hartnäckig im Auftritt. Der Lacher entsteht beim Auspacken, nicht beim Gebrauch.

Spielideen

  • Tauschen und Klauen: Wer ein Geschenk will, darf es einem anderen wegnehmen, aber jedes nur zweimal.
  • Gebrauchsanweisung: Der Beschenkte erfindet am Stand, wofür das Ding gut ist.
  • Schrottpreis: Die Gruppe wählt das „nutzloseste“ Geschenk des Abends und verleiht eine Ehrenurkunde.

Grenzen

Schrott ist kein Freibrief.

  • Keine persönlichen Anspielungen und keine Spitzen gegen Körper oder Lebenslage.
  • Nichts Gefährliches oder Verdorbenes.
  • Büro, Schule und Familienrunden brauchen klare Absprachen. Was jenseits davon liegt, steht auf der Seite Unter der Gürtellinie.

Eine gute Faustregel lautet: Je ernster die Übergabe, desto größer der Lacher. Wer mit feierlicher Miene einen völlig sinnlosen Gegenstand überreicht, hat die Pointe schon halb gewonnen. Danach kann jeder frei tauschen oder das Stück mit nach Hause nehmen und im nächsten Jahr weiterreichen.

Den Rahmen für die Runde findest du in den Schrottwichteln Regeln. Über die Preislage entscheidet ihr gemeinsam, einen Überblick gibt die Übersicht der Schrottwichtelgeschenke.